Glücklich beendete Geschäfte, eine überprüfte Lebensplanung und eine Heimatstadt mit ausgeprägter Tradition bürgerschaftlichen Engagements waren 1995 die Auslöser für Susanne und Michael Liebelt, einen Teil von ihrem ererbten und kaufmännisch vermehrten Vermögen in eine Stiftung zu überführen. Leitgedanke der Stifter ist es, in den Bereichen Kultur und Soziales Anregungen und konkrete Hilfen zur Führung eines selbstbestimmten, glücklichen Lebens zu geben.

Die Liebelt-Stiftung will dazu beitragen, die Bedeutung der Künste für eine pluralistische Gesellschaft zu stärken sowie die Integration sozial benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener in das Gemeinwesen zu unterstützen. Der Förderschwerpunkt im kulturellen Bereich liegt auf der bildenden Kunst der Gegenwart. Hier engagiert sich die Stiftung für eine Verankerung von künstlerischen Ideen und Konzepten in der Gesellschaft. Sie möchte Menschen dazu anregen, die vielfältigen Ausdrucksformen der Kunst kennenzulernen und deren Potenzial für sich zu entdecken. Fokus der sozialen Fördertätigkeit ist die (Aus-)bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Kontakt

Liebelt-Stiftung
Nonnenstieg 27
20149 Hamburg
Tel.: 040/321337
E-Mail: info@liebelt-stiftung.de

Organisation

Vorstand

Prof. Dr. Andreas Köster, Appen
Patrick Hemmingson, Hamburg

Stiftungsrat

Michael Liebelt, Hamburg (Vorsitzender)
Sebastian Louis, Berlin (stellv. Vorsitzender)
Danica Lind, Berlin
Prof. Dr. Dietmar Rübel, Dresden
Jobst von Werder, Hamburg

Stiftungsreferentin & Ansprechpartnerin für Anträge

Dr. Dorothee Böhm
dorothee.boehm@liebelt-stiftung.de

Name / Zweck / Satzung

1995 wurde die Michael & Susanne Liebelt-Stiftung von der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg als Stiftung des bürgerlichen Rechts genehmigt. In 2012 wurde sie in Liebelt-Stiftung umbenannt.
Satzungsgemäß dient sie im Bereich der Zwecksetzung „Kunst und Kultur“ der Förderung der Kunsterziehung und des Kunstverständnisses in der Gesellschaft sowie der Schaffung und Präsentation von Kunst. Im Bereich der Zwecksetzung „Wohlfahrtswesen/Jugendhilfe“ fördert die Stiftung die Integration und Reintegration sozial benachteiligter und/oder gefährdeter Menschen durch Ausbildungsvorhaben, Betreuungsprojekte und andere geeignete Maßnahmen.
In beiden Zweckbereichen kann die Stiftung sowohl selbst Projekte und Einzelförderungen durchführen und Einrichtungen betreiben, als auch Maßnahmen Dritter durch finanzielle Leistungen fördern. Sie darf ausschließlich gemeinnützige steuerbegünstigte Zwecke verfolgen. Die Mitglieder der Gremien sind ehrenamtlich tätig.

Finanzieller Rahmen

Die Stiftung verfügt über ein Kapital von 4 Millionen Euro. Die daraus erwirtschafteten Renditen stehen als Fördermittel zur Verfügung.